Essen macht Glücklich · Nadja Weber
Der Jahreskurs
Zwölf Monate kochen mit dem, was gerade wächst.
Stell dir vor, du stehst in einem Jahr in deiner Küche, schaust, was da ist – und weißt sofort, was daraus wird. Du schlägst nichts nach, du überlegst nicht lange. Du kochst, und es tut dir gut. Genau dahin bringt dich dieses Jahr.
Zwölf Mal treffen wir uns dafür. Immer zu acht, immer einen ganzen Nachmittag lang, immer mit dem, was gerade auf den Feldern und in den Gärten hier in der Gegend wächst.
Du lernst das Handwerk, das unsere Großmütter noch konnten: einweichen, fermentieren, haltbar machen, aus wenig viel machen. Und du verstehst, was dabei im Körper passiert – was dein Darm braucht, wie dein Blutzucker reagiert, woher deine Energie kommt. Zusammen ergibt das ein Wissen, das noch trägt, wenn die nächste Ernährungsmode längst durch ist.
- Rhythmus
- 12 Treffenab Januar 2027, einmal im Monat
- Dauer
- 5 StundenTheorie, Kochen, Essen
- Gruppe
- 8 Plätzedieselben Menschen das ganze Jahr
- Beitrag
- 120 €95 € im Monatoder 1.100 € für das ganze Jahrbis 30. November
Gesundheit fängt in der Küche an
Dieser Kurs ist kein Kochkurs mit ein bisschen Ernährungswissen obendrauf. Es ist umgekehrt: Was du einkaufst, wie du es vorbereitest und in welcher Reihenfolge du es isst, entscheidet mehr über dein Wohlbefinden als fast alles andere im Alltag.
Hinter jedem Monatsthema stehen drei Hebel, die ich auch in meiner Beratung nutze. Du lernst sie nicht als Theorie, sondern an dem, was du gerade in der Hand hast.
und Hormone Warum Dauerstress jede noch so gute Ernährung aushebelt, und wie Essen, Schlaf und Rhythmus zusammenhängen.
Für groß und klein. Was in deiner Küche passiert, isst deine Familie mit. Kinder entwickeln ihren Geschmack in den ersten Lebensjahren – und sie lernen ihn nicht aus Ratgebern, sondern von dem, was zu Hause auf den Tisch kommt. Viele, die bei mir im Kurs sitzen, kochen nicht nur für sich: für Kinder, für einen Partner, für die Eltern. Jedes Rezept hier ist so gebaut, dass es für alle am Tisch funktioniert.
Du kochst nicht nur für heute Abend. Du kochst für die nächsten zwanzig Jahre.
Für wen das ist
Für alle, die regional und saisonal kochen wollen und wissen möchten, warum das für den Körper einen Unterschied macht. Vorkenntnisse brauchst du keine.
Der Schwerpunkt heißt regional und saisonal – und das heißt hier vor allem Gemüse, Getreide, Kräuter, Obst und Milchprodukte. Den größten Teil des Jahres drehen sich Rezepte und Handwerk um das, was auf dem Feld und im Garten wächst.
Fleisch, Brühe und tierische Fette gehören zur traditionellen Küche dazu und kommen an einzelnen Terminen vor, weil das Handwerk sonst verloren geht. An diesen Tagen gibt es immer eine vollwertige vegetarische Variante, und niemand muss etwas essen oder zubereiten, was er nicht möchte. Sag mir vorher Bescheid, dann plane ich entsprechend ein.
Wie ein Treffen abläuft
Jedes Mal gleich aufgebaut. Das gibt dem Tag einen Rhythmus, und du weißt, worauf du dich einlässt.
Das Jahr
Jeder Monat hat sein Gemüse, sein Handwerk und sein Thema. Am Ende kannst du zwölf Techniken, die früher jeder konnte.
Januar
neu beginnen, Kraft sammeln
- Ernte
- Grünkohl, Steckrübe, Pastinake, Lauch, Schwarzwurzel
- Handwerk
- Kraftbrühe – aus Knochen oder aus Wurzelgemüse
- Theorie
- Prinzipien und Nährstoffdichte – was in hundert Jahren verloren ging
Februar
still werden, zur Ruhe kommen
- Ernte
- Wirsing, Rote Bete, Topinambur, Rotkohl, Chicorée
- Handwerk
- Sauerkraut und Rote-Bete-Kwas
- Theorie
- Bekömmlichkeit – einweichen, keimen, fermentieren
März
sich öffnen, nach innen und außen
- Ernte
- Bärlauch, Löwenzahn, Spinat, Radieschen, erste Kräuter
- Handwerk
- Sauerteig ansetzen, Getreide frisch mahlen
- Theorie
- Die fettlöslichen Vitamine – und warum fettarm ein Irrweg war
April
aufbrechen, Neues wagen
- Ernte
- Spargel, Rhabarber, Giersch, Brennnessel, Schnittlauch
- Handwerk
- Wildkräuter bestimmen, Frühjahrs-Oxymel
- Theorie
- Darm und Mikrobiom – Bitterstoffe und Verdauung
Mai
sich Gutes tun, genießen
- Ernte
- Spargel, Erdbeeren, Mangold, Kohlrabi, Holunderblüte
- Handwerk
- Joghurt, Kefir und Frischkäse
- Theorie
- Eiweiß und Fett – und der Cholesterin-Mythos
Juni
verzeihen, Beziehungen heilen
- Ernte
- Erbsen, Johannisbeeren, Fenchel, Zucchini, Kirschen
- Handwerk
- Einkochen und Einwecken
- Theorie
- Blutzucker und Energie – Reihenfolge und Timing
Juli
die eigenen Gefühle wahrnehmen
- Ernte
- Tomaten, Gurken, Bohnen, Beeren, Mirabellen
- Handwerk
- Kräutersalz, Kräuteressig und Öle
- Theorie
- Entzündung und Zellstress – was sie treibt, was sie bremst
August
entscheiden, was bleiben soll
- Ernte
- Pflaumen, Zwetschgen, Paprika, Birnen, Bohnen
- Handwerk
- Dörren und Trocknen
- Theorie
- Mineralstoffe und Salz – warum Böden ärmer geworden sind
September
prüfen und sortieren
- Ernte
- Pilze, Äpfel, Kürbis, Quitten, Brombeeren, Nüsse
- Handwerk
- Brennnesselsamen, Nüsse, heimische Superfoods
- Theorie
- Immunsystem – den Winter vorbereiten
Oktober
achtsam werden für das, was ist
- Ernte
- Kürbis, Maronen, Wirsing, Hagebutte, Quitten
- Handwerk
- Schmoren – Maronengulasch und was vom Tier sonst verfällt
- Theorie
- Hormone und Nervensystem – warum Stress jede Ernährung aushebelt
November
loslassen, Ballast abwerfen
- Ernte
- Grünkohl, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Steckrübe, Lagerobst
- Handwerk
- Gute Fette – Schmalz auslassen, Nussöle, Butterschmalz
- Theorie
- Qualität und Bezug – Etiketten lesen, Erzeuger finden
Dezember
ankommen, dankbar sein
- Ernte
- Rotkohl, Feldsalat, Lagergemüse, Nüsse, Dörrobst
- Handwerk
- Festtagsgebäck – die Gruppe wählt das Menü
- Theorie
- Mein eigener Weg – was bleibt, wenn der Kurs endet
Was du mitnimmst
Acht Plätze, ein Jahr
Die Gruppe ist klein, weil sie klein sein muss – zu acht passen wir an einen Tisch und jeder kommt an den Herd. Erfahrungsgemäß melden sich mehr Menschen als Plätze da sind.
Deine Anfrage ist unverbindlich. Schreib mir oder ruf an, dann telefonieren wir in Ruhe: Du erfährst, worauf du dich einlässt, und ich lerne dich kennen, bevor wir ein Jahr miteinander verbringen. Erst danach wird es verbindlich.
Wenn die acht Plätze voll sind, kommst du auf die Warteliste – es springt fast immer jemand ab, und beim nächsten Durchgang hast du Vorrang.
Wer sich bis zum 30. November 2026 meldet, zahlt 95 € statt 120 € im Monat – und zwar für das ganze Jahr.
MOVE Gesundheitshaus
Stöckendrebberstraße 10, Stöckendrebber
Alle Lebensmittel sind in Bio-Qualität und im Beitrag enthalten. Vegetarisch jederzeit möglich.
